Sozialtutorinnen und -tutoren übernehmen den Morgenkreis in den 5. Klassen

In der Realschule Oberroning beginnt die Schulwoche am Montagmorgen in allen Klassen mit dem Morgenkreis. Er ist eine leistungsfreie Zeit, in der die Schülerinnen und Schüler in Ruhe in der Gemeinschaft und der neuen Woche ankommen dürfen. Mit dem Kreis ( zurzeit leider nicht in Kreisform, um den nötigen Abstand zu bewahren ) führt normalerweise eine Lehrkraft, die den Zertifikatskurs „Katholische Reformpädagogik unter Berücksichtigung des Marchtaler Plans“ an der Universität Eichstätt absolviert hat, die Jugendlichen in aller Ruhe in die Woche.

Die Sozialtutoren, die ja schon ‚alte Hasen‘ in Bezug auf den Morgenkreis sind, hatten die Idee, dass sie den Morgenkreis für eine Montagsstunde in ihren 5. Klassen selbstständig gestalten und übernehmen könnten. Aufgeteilt in Kleingruppen hielten sie begeistert ihren Morgenkreis ab. Als Thema griffen sie Gruselmomente und passend dazu noch einmal Halloween auf. Sie ließen die Fünftklässler erst einmal von ihren Erfahrungen mit Halloween erzählen und sammelten an der Tafel Begriffe rund um das Thema Geister, Hexen, Halloween und gruselige Erlebnisse. Anschließend versuchten sie ihre Gruppen mit der Gruselgeschichte ‚Das Silberbein’ zu fesseln und ‚ein bisschen‘ zu erschrecken. Nach ein paar kleinen Gruselmomenten durften die Kinder zur ‚Beruhigung’ danach noch Bilder mit der Thematik ausmalen bzw. selbst gestalten. Zu guter Letzt gab es auf den Schrecken hin außerdem die obligatorischen Süßigkeiten. Sowohl den Tutorinnen und Tutoren als auch den Fünftklässlern hat es Spaß gemacht. Eine ähnliche Aktion soll bald wiederholt werden, zumal aufgrund der Corona-Maßnahmen sämtliche Aktionen, (wie z. B. gemeinsames Frühstück, Spielen, Basteln, etc.) die normalerweise von den Tutoren für ihre fünften Klassen abgehalten werden, kaum oder nur in abgeschwächter Form möglich sind.

Tanja Tajsich