„Die Zukunft ist (fast) klimaneutral“ – Umweltpädagogik an der Realschule Oberroning

Am 18. Dezember 2025 verwandelten sich die Klassenzimmer der 9. und 10. Klassen der Realschule Oberroning in Denkwerkstätten der Zukunft. Zu Gast war die Deutsche Umwelt-Aktion e.V. (https://www.umwelt-aktion.de/), die mit ihrem umweltpädagogischen Unterricht zum Thema „Die Erneuerbaren Energien“ frischen Wind in den Schulalltag brachte – ganz ohne Windrad auf dem Pausenhof.

Unter der Leitung von Frau Hermine Flamensbeck (Dipl. oec. troph.) bekamen die Schülerinnen und Schüler zunächst einen spannenden Einblick in die großen Fragen unserer Zeit:
Was genau ist eigentlich der Klimawandel? Welche Folgen hat er? Wie kommt der Strom wirklich in die Steckdose – und was hat das mit Kohle, Sonne und Wind zu tun? Und vor allem: Wie können wir alle dazu beitragen, Energie zu sparen und Treibhausgasemissionen zu reduzieren?

Der Vortrag war anschaulich, praxisnah und altersgerecht aufgebaut – und spätestens, als klar wurde, dass es dabei auch um ihre eigene Zukunft geht, hörten die Jugendlichen besonders aufmerksam zu.

Doch damit nicht genug: Danach waren die Schülerinnen und Schüler selbst an der Reihe. In Gruppenarbeit durften sie ihrer Fantasie freien Lauf lassen und überlegen, wie die Welt in Zukunft aussehen könnte. Auf bunten Plakaten sammelten sie Ideen, Visionen und manchmal auch ziemlich futuristische Vorstellungen.

Zu sehen waren unter anderem:

  • Kernfusion als mögliche Energiequelle der Zukunft
  • Erneuerbare Energien in allen Variationen
  • Techniken zur CO₂-Einsparung, clever und kreativ erklärt
  • Seilbahnen in Großstädten als klimafreundliches Verkehrsmittel
  • und sogar Upcycling-Ideen, die Abfall ein zweites Leben schenken

Bei der Präsentation gab es viel zu staunen – und auch zu schmunzeln. Klar wurde: Klimaschutz kann nicht nur ernst, sondern auch richtig spannend sein.

Am Ende waren sich alle einig:
Diese zwei etwas anderen Schulstunden boten nicht nur Wissen, sondern auch echte Denkanstöße. Die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler war durchweg spürbar – und vielleicht hat ja der ein oder andere sogar Lust bekommen, später selbst an einer klimafreundlichen Zukunft mitzuwirken.

Denn wie hieß es am Schluss so schön?
Unsere Zukunft ist das, was wir daraus machen – am besten nachhaltig!

Doris Prechtl