Deutsch-Französische Tag an Realschule Oberroning mal anders

Da in diesem Jahr der 22. Januar auf einen Samstag fiel und auch auf Grund der Pandemie der deutsch-französische Tag an der Realschule Oberroning nicht wie gewohnt mit der gesamten Schule gefeiert werden konnte, wurden kleinere Aktionen auf die gesamte Folgewoche (24.-28.1) verteilt. Seit Freitag 21.01 beherrschten die Farben Blau-Weiß-Rot den Glaspalast der Realschule. Ein riesiger Eiffelturm dominierte das Bild und die Gänge wurden zu französischen ‚rues‘ umbenannt. Die Schüler:innen aus den Französischzweigen der verschiedenen Klassen präsentierten zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Tanja Tajsich das Nachbarland Frankreich auf facettenreiche Art und Weise. Bereits im Vorfeld wurden sehr fleißig Plakate mit Informationen zu den deutsch-französischen Beziehungen und dem Elysée-Vertrag erstellt. Man konnte sich außerdem über die Frankophonie (Gesamtheit der französischsprachigen Länder), Französisch in der Welt und darüber informieren, welche französischen Produkte es in Deutschland gibt. Überdies erfuhr man an den Informationstafeln, welche Vorurteile zwischen den Deutschen und Franzosen existieren und dass es man sich viele französische Wörter aus dem Deutschen ableiten kann. Leider konnte aufgrund der Pandemie in diesem Jahr kein Verkauf von Französischen Köstlichkeiten in der Pause stattfinden. Die Französichschüler:innen der 9. Klassen wollten aber trotzdem zumindest die 5. und 6. Klassen verwöhnen. So lieferten sie am Freitag auf Bestellung selbstgemachte Köstlichkeiten aus den beiden befreundeten Ländern in die einzelnen Klassen. Es gab Flammkuchen in verschiedenen Variationen und  Schinkencroissants. Für die Naschkatzen gab es verschiedene Kuchen, schön verpackte Kuchenlollis und Schokocroissants……sehr gefragt in diesem Jahr waren auch wieder selbst gefertigte Macarons (gefüllt mit herrlichen verschiedenen Crèmes). Alles war von den Schüler:innen selbst gemacht und gebacken. Um der riesigen Bestellung v.a. bei den Macarons her zu werden mussten auch Mamas uns Omas mit backen.

Alle beteiligten Schüler:innen hatten sich viel Mühe gegeben, das Land und die Sprache eindrucksvoll vorzustellen.

Für 7. und 8. Klassen durften sich wieder gegenseitig ‚französisch Bewichteln‘. Die Schüler:innen hatten den Auftrag, sich gegenseitig mit französischen Produkten -die sich einzig und allein in den Geschäften aus der Region gefunden haben- zu beschenken.

 

Tanja Tajsich