Auf den Spuren von Aventinus

Die 7. Klassen erkundeten die Geschichte des Heimatraums

Das Jahr 1500 gilt als eine Zeit der Umbrüche. Zum einen waren gedankliche Lebenswelten und Einstellungen des Mittelalters noch überall in Europa präsent, zum anderen häuften sich in diesem Zeitraum umwälzende Ereignisse und Erkenntnisse wie die Entdeckung Amerikas, die Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg, die Veröffentlichung seiner 95 Thesen durch Martin Luther oder auch der Wandel des Weltbildes.

Johann Turmair, oder Aventinus, wie er sich selbst nannte, war ein Kind dieser Zeit und aus diesem Grund besuchten die beiden 7. Klassen mit ihren Geschichtslehrerinnen Michaela Reimann und Eva Schneider den Herzogkasten in Abensberg, um neue Erkenntnisse zur Geschichte ihres Heimatraums zu gewinnen. Das Team um den Museumsleiter Herrn Dr. Tobias Hammerl hatte für die Schüler*innen ein ansprechendes und schülernahes Programm in und außerhalb des Museums in Abensberg auf die Beine gestellt, so dass der Vormittag wie im Flug verging und den Realschülern die Aussage „Geschichte betrifft uns“ wieder ein Stückchen näher gebracht wurde.

Eva-Maria Schneider