Die Realschule Oberroning - Ein Haus des Friedens und der Liebe

Ist unsere Schule ein ‚Haus des Friedens und der Liebe‘? Mit dieser Frage wurden in der ersten Schulwoche die Fünftklässler der Realschule Oberroning konfrontiert. In diesem Jahr konnte der Neustart für sie aufgrund der Corona Maßnahmen nicht wie üblich stattfinden. Es gab z. B keinen gemeinsamen Empfang aller Fünftklässler mit ihren Eltern, es gab kein Elternfrühstück und es gab leider auch keine Anfangsgottesdienste. Aus diesem Grund hielt die Religionslehrerin Frau Julia Brandl -unterstützt von einigen ihrer Sechstklässler- für jede fünfte Klasse eine Andacht in der Schulkapelle ab. Während dieser Andacht wurde gemeinsam darüber nachgedacht, ob die Realschule ein ‚Haus des Friedens und der Liebe‘ ist bzw. ob es für die Neulinge ein solches werden kann und sie sich ihre gesamte Realschulzeit darin wohlfühlen werden bzw. können.

Frau Brandl stellte gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern aus der 6. Klasse mit der Erzählung ‚Das Haus der Varenka – ein Haus des Friedens‘ nach dem Bilderbuch von Bernadette (erschienen im Nord-Süd Verlag) dar, wie wichtig ein Haus des Friedens und der Liebe ist. Die Sechstklässler veranschaulichten mit Bildern und Klängen bewegend, wie Varenka ihr Haus -trotz feindlicher Angriffe und einem schrecklichen Krieg- immer wieder verteidigte und zwar im festen Glauben zu Gott und im stetigen Gebet mit ihm. So konnte sie Flüchtenden, Obdachlosen und Kindern ein offene Tür und ein Haus zum Schutz anbieten.

So wie Varenka für ihre Gäste, will auch die Realschule Oberroning ihren Schülerinnen und Schülern Herz zeigen und stets Hilfe anbieten, wenn nötig. Im Vertrauen auf Gott ist die Schulfamilie zuversichtlich, dass in Schulhaus Frieden herrschen wird und es von Gott beschützt wird.

Wenn alle gemeinsam anpacken und jeder seinen Teil dazu beiträgt, kann die Realschule für jeden einzelnen der Schulfamilie ein ‚Haus des Friedens und der Liebe‘ werden. Mit diesen Gedanken und den Segenswünschen, dass die Realschule Oberroning  für alle Fünftklässler ein ‚Haus des Friedens und der Liebe’ werden mag, kehren sie wieder in ihre Klassenzimmer und somit in den Schulalltag geschickt.

Tanja Tajsich